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Pressemitteilung

Veröffentlicht am 23.07.2022 in Pressemitteilung

Keine Regenbogenflagge am Rathaus: SPD Limburgerhof entsetzt über CDU und FWG

 

In der letzten Sitzung des Gemeinderates Limburgerhof beantragte die SPD jährlich zum „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit“ am 17. Mai und in der Woche um den CSD Rhein-Neckar die Regenbogenflagge in Form der „Progressive Pride Flag“ am Rathaus zu hissen.

Die „Progressive Pride Flag“ ist eine Weiterentwicklung der klassischen Regenbogenflagge, die transgeschlechtliche, nicht-weiße und intersexuelle Menschen einschließt. Zum Entsetzen der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stimmten die Gemeinderatsmitglieder der CDU und der FWG geschlossen gegen den Antrag.

 

„Wir sind ernsthaft erschüttert darüber, dass sich unter fadenscheinigen Begründungen eine Ratsmehrheit gegen die Solidarisierung mit der queeren Gemeinschaft in Limburgerhof gestimmt hat“, kommentiert der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Limburgerhof und Gemeinderatsmitglied Christian Dristram die Entscheidung. Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Dr. Brigitte Auweter ergänzt: „Ich bin schon erstaunt über das Abstimmungsergebnis. Ich hatte mir Limburgerhofs Vertreterinnen und Vertreter weltoffener vorgestellt.“

 

Die Konservativen im Gemeinderat hatten vorgetragen, dass dies nicht notwendig sei und es sich um reine Symbolpolitik handle. „Wir halten es für angemessen, dass die Gemeinde Limburgerhof bewusst Symbole nutzt, um zu signalisieren, dass Menschen jeder sexuellen Identität willkommen sind in unserem Ort. Wir mussten jedoch feststellen, dass dies anscheinend nicht so ist. In Berlin wurde am 19.07. erstmals eine Regenbogenflagge am Kanzleramt gehisst. Das ist ein Akt, der in der queeren Gemeinschaft sehr wohl wahrgenommen wurde. Und es wird auch sehr wohl wahrgenommen, was jetzt hier in Limburgerhof passiert ist. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle in Limburgerhof, die durch ihr Engagement und ihr Wirken Diversität in Limburgerhof fördern und leben. Es hat sich für uns leider bestätigt: Ein modernes Limburgerhof ist mit CDU und FWG nicht zu realisieren.“, sagt Dristram abschließend.

 

Den Antrag der SPD ist auf www.spd-limburgerhof.de zu finden. 

 
 

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